500 Jahre Auerhammer 2026

Kunstanbringung „Friedenstaube“ am Herrenhaus Auerhammer

Im Rahmen des Jubiläums „500 Jahre Auerhammer“ wird eine besondere künstlerische Installation am Westgiebel des Herrenhauses umgesetzt. Der Verein initiiert gemeinsam mit der Künstlerin Anett Schuster eine Friedensinstallation in Form einer großen Friedenstaube.

Die Taube ist eine 3 × 3 Meter große textile Arbeit und stellt eine kleinere Version der bekannten XXL-Friedenstaube („Die Flatterei“) aus Wildbach dar. Das Originalkunstwerk wurde von der Erzgebirger Künstlerin Anett Schuster entwickelt und 2025 als weithin sichtbares Friedenssymbol an der Kirche in Wildbach installiert. Die monumentale Taube wurde in filigraner Handarbeit geklöppelt und aus wetterfestem Bindegarn gefertigt.

Das Projekt in Wildbach war Teil eines größeren Kunst- und Beteiligungsprogramms („Schwärmerei“), das Menschen aus der Region zusammenbringen und ein Zeichen für Frieden, Weltoffenheit und Gemeinschaft setzen sollte. Dabei entstand neben der großen Taube ein wachsender Schwarm aus vielen kleinen Tauben, an dem sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen konnten.

Mit der Installation in Auerhammer wird diese Idee aufgegriffen:
Die Friedenstaube steht als Symbol für Zusammenhalt, Dialog und Hoffnung. Gleichzeitig verweist sie auf die Verbindung von traditioneller Textilkunst des Erzgebirges – insbesondere der Klöppelkunst – mit zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum.

Die Montage der Taube ist für die letzte Woche im Mai 2026 vorgesehen. Sie wird gut sichtbar am Westgiebel des Herrenhauses Auerhammer angebracht und soll dort als künstlerisches Zeichen im Jubiläumsjahr wirken.

Das Projekt verbindet lokale Geschichte, Kunst und gesellschaftliche Botschaft und macht das Herrenhaus zu einem sichtbaren Ort der Begegnung und des Friedens.